Geschichten von unterwegs

Reisebericht: Fotoreise vom Chobe River ins Okavango-Delta

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Botswana ist immer was Besonderes, aber diesmal war es in jeder Hinsicht eine außergewöhnliche Tour – mit verrücktem Wetter (die Einheimischen haben nur den Kopf geschüttelt) und ebensolchen Sichtungen. Dazu zählten die Puffotter, die sich uns vollgefressen in den Weg legte, und die Schwarze Mamba, der wir vollkommen fasziniert beim Klettern im Mopanestrauch zusahen. Eulen wie den Kap-Sperlingskauz und den Milch-Uhu konnten wir tagsüber beobachten. Ein Highlight der besonderen Art war die Gabelracke, die vergeblich versuchte, einen Frosch zu verschlucken; rechts und links ragten die Froschbeine aus dem Schnabel, nichts ging mehr, der Vogel musste seine Beute wieder auswürgen. Erst im zweiten Anlauf passte der Frosch dann komplett in den Rachen. Wann bekommt man so etwas schon zu sehen? Ach ja, Wildhunde und Löwen (einschließlich drei Monate altem Löwenbaby) und Geparde und Elefanten und Giraffen und Büffel und Zebras und Flusspferde und Letschwe und Tsessebes sind uns auch begegnet. Und dann zeigte sich da am vorletzten Tag noch das junge Sitatunga-Böckchen für einige Momente am Rand des Rieds – ein sehr seltener Moment, denn die scheuen Sumpfantilopen sind eigentlich viel tiefer im Delta zu Hause. Aber den Leoparden sind wir diesmal vergeblich hinterhergejagt …Die nehmen wir uns beim nächsten Mal vor!
Eure Sandra

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