Spanien | Menorca

Perle der Balearen – Inselwandern

Unterwegs auf den schönsten Etappen des Camí de Cavalls mit Übernachtung in familären Pensionen

Ihre Reisespezialistin

Preis pro Person auf Anfrage
Dauer 11 Tage
Teilnehmer 5–14
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode SPAMEN

Lassen Sie sich überraschen von der unerwarteten Vielfalt Menorcas – die Insel ist so viel mehr als nur die kleine Schwester Mallorcas!

Insel für Naturfreunde

Ausgedehnte Gebiete stehen hier unter Naturschutz und seit 1993 ist Menorca sogar UNESCO-Biosphärenreservat. Die Insel ist für jeden Naturliebhaber ein noch existierender Inseltraum im Mittelmeer. Sie erleben die geruhsame Beschaulichkeit der grünen, waldreichen Insel, kommen durch idyllische Dörfer und zu malerischen Fischerorten und Küstenabschnitten. Vom berühmter Weitwanderweg Camí des Cavalls wandern Sie ausgewählte Strecken.

Entspannung, Wandern und Kultur

Geschichte und Kultur erwartet Sie in den reizvollen Städten Mahón und Ciutadella. Die Auswahl der Standorte garantiert einen abwechslungsreichen Reiseverlauf mit einem Mix von klassischen Wanderrouten und Erholung am Meer. Zum Abschluss der Reise lädt der weiße Strand von Cala en Porter, umrahmt von den hohen Klippen der Steilküste, zum Entspannen ein.

Höhepunkte

  • Lebhafte Städte Mahón und Ciutadella
  • Ausreichend Zeit zum Baden und Entspannen
  • Kleine, ausgesuchte Unterkünfte
  • Relaxen am Strand der Cala en Porter
  • Optional: Auf 8 Tage verkürzbar

Das Besondere dieser Reise

  • Wandern in den attraktivsten Winkeln Menorcas
  • Unterstützung lokaler Umweltschutzorganisation „Save the med“

Termine

  • X geschlossen
von bis Preis p.P. weitere Informationen
X 13.05.2021 23.05.2021 1689 EUR EZZ: 320 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
X 09.09.2021 19.09.2021 1689 EUR EZZ: 320 EUR
X 23.09.2021 03.10.2021 1689 EUR EZZ: 320 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihre DIAMIR-Reisespezialistin Anna-Katharina Treppte und teilen Sie ihr Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Anderer Abflughafen ab 100 EUR
Rail & Fly 2. Klasse 65 EUR

Reiseverlauf

  • 1. Tag: Mahón – Menorcas „Hauptstadt“ im Osten 1×A

    Flug nach Mahón und Transfer zum Hotel. Je nach Ankunftszeit ist evtl. Zeit für eine Erkundungstour durch die nahegelegene Altstadt oder entlang der ausgedehnten Hafenpromenade. Mahón war im 18. Jahrhundert einer der wichtigsten Mittelmeerstützpunkte der Briten – noch heute sind die Spuren dieser Kolonialzeit in der Stadt spürbar. Übernachtung im Hotel.

  • 2. Tag: Naturpark S'Albufera 1×(F/A)

    Die erste Wanderung führt durch eine der wichtigsten Schutzzonen der Insel: Vom Leuchtturm des Cap de Favàritx, umgeben von karger schwarzer Schieferlandschaft, geht es auf dem Camí de Cavalls über Buchten und Felder des Hinterlandes zur Lagune S'Albufera, die wie ein großer See inmitten der Hügel liegt. Ankunft im Küstendorf Es Grau, wo Sie den Tag an einer Strandbar ausklingen lassen. Busfahrt zurück nach Mahón. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3,5h, 320 m↑, 400 m↓, 11 km).

  • 3. Tag: Schluchten und Buchten des Südens 1×(F/A)

    Es geht durch typische Landschaften des Inselsüdens: ein Kalksandsteinplateau, in das sich zahlreiche kleine Schluchten (Barrancos) gegraben und dann am Meer weiße Sandstrände geschaffen haben. Sie folgen einer dieser Schluchten und besuchen die Höhle Cova dels Coloms, die in ihren Ausmaßen an eine Kathedrale erinnert. Vom Strand von Binigaus aus geht es auf einem Küstenpfad und vorbei an schönen Buchten bis zum Zielpunkt an der Cala Galdana. Busfahrt ins zentrale Dorf Es Mercadal. Übernachtung im familiengeführten Gästehaus. (Gehzeit ca. 4h, 250 m↑↓, 12 km).

  • 4. Tag: Die bunte Nordküste 1×F

    Auf der Küstenwanderung erleben Sie die farbliche Vielfalt der Nordküste Menorcas. Von der Cala Tirant aus folgen Sie dem Camí de Cavalls Richtung Westen. Vorbei an der Bucht Sa Nitja mit den Resten einer römischen Hafensiedlung, passieren Sie die Platja de Cavallería sowie die Cala Mica. Die schönste Bucht wartet noch etwa 20 Minuten weiter westlich, wo Sie die rotgelben Felsen und Inseln rund um die Cala Pregonda besuchen. Busfahrt zurück ins Hotel. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 350 m↑↓, 12 km).

  • 5. Tag: Els Alocs – Cala Morell 1×(F/A)

    Fahrt in die Nähe der schwarzen Bucht Els Alocs. Von dort folgen Sie dem Camí de Cavalls, vorbei an der roten Cala Pilar, bis zur Pla del Mar. Weiter auf halbschattigen Wegen durch das ausgedehnte Tal La Vall bis zu den Stränden von Algaiarens und zur Siedlung an der Cala Morell. Busfahrt nach Ciutadella. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 5-6h, 300 m↑↓, 18 km).

  • 6. Tag: Zur freien Verfügung – Stadtbesuch Ciutadella 1×(F/A)

    Der Tag bietet sich für eine Erkundung der romantischen Altstadt von Ciutadella an. Die alte Bischofsstadt zeigt sich als die spanischste Stadt der Insel, in der vor über 1000 Jahren die Inselgeschichte geprägt wurde. Heute noch verkörpern die Palastfassaden der Großgrundbesitzer die Pracht der vergangenen, glorreichen Epoche. Ciutadella eignet sich auch perfekt zum Entspannen am Meer. Übernachtung wie am Vortag.

  • 7. Tag: Son Xoriguer – Cala Galdana 1×(F/A)

    Fahrt zum Cap d'Artrutx im Südwesten der Insel, um vom Strand Son Xoriguer aus der Küste nach Osten zu folgen. Dabei passieren Sie etliche Sandstrände und die malerische Doppelbucht Macarella und Macarelleta, bis Sie schließlich in der Cala Galdana den Bus erreichen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4-5h, 200 m↑↓, 15 km).

  • 8. Tag: Son Bou – Cala en Porter 1×(F/A)

    Bei der 8-Tage-Variante Transfer zum Flughafen und Rückflug.

    11-Tage-Variante: Sie verlassen mit dem Bus Ciutadella, um zum längsten Strand Menorcas nach Son Bou zu fahren. Von dort wandern Sie durch die wilde Schlucht von Llucalari, über Felder und Wiesen des Südplateaus auf dem Camí de Cavalls Richtung Osten. Die ausgedehnte Schlucht des Barranc des Rellotge weist den Weg direkt zur Cala en Porter. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit: ca. 3h, 250 m↑↓,8 km).

  • 9. Tag: Baden und Relaxen 1×(F/A)

    Genießen Sie den Strand der Cala en Porter zum Baden und Relaxen und besuchen anschließend die berühmte Grotte Cova d' en Xoroi: Tagsüber perfekt für einen Drink direkt über dem Meer, abends eine der angesagtesten Diskotheken mit außergewöhnlichem Szenario. Übernachtung wie am Vortag.

  • 10. Tag: Kultur und Wandern 1×(F/A)

    Beim Besuch der Ausgrabungsstätte von Talatí de Dalt stoßen Sie auf die Reste der Kultur der Steineschleuderer, deren rätselhafte Megalithbauten noch zahlreich auf Menorca erhalten geblieben sind. Während einer anschließenden Wanderung von Favàritx über die Salinen von Mongofre nach Addaia, erleben Sie noch einmal die bunte Vielfalt der Insel. Zum Abschluss des Tages fahren Sie auf den Inselberg El Toro, um den Ausblick zu genießen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit: ca. 2,5h, 180 m↑↓, 8 km).

  • 11. Tag: Abreise 1×F

    Transfer zum Flughafen und Heimreise.

Enthaltene Leistungen

  • Flug ab/an Düsseldorf (andere Abflughäfen auf Anfrage) nach Mahón und zurück mit Iberia oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Alle Transfers laut Programm in privaten Fahrzeugen
  • 10 € Spende pro Person an lokale Umweltschutzorganisation „Save the med“
  • Lokale Touristensteuer
  • 5/8 Ü: Hotel im DZ
  • 2 Ü: Gästehaus im DZ
  • 7/10xF, 6/7xA

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Aktivitäten und Ausflüge; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Lebhafte Städte Mahón und Ciutadella
  • Ausreichend Zeit zum Baden und Entspannen
  • Kleine, ausgesuchte Unterkünfte
  • Relaxen am Strand der Cala en Porter
  • Optional: Auf 8 Tage verkürzbar

Das Besondere dieser Reise

  • Wandern in den attraktivsten Winkeln Menorcas
  • Unterstützung lokaler Umweltschutzorganisation „Save the med“

Veranstalter

Aguamonte Tours S.L.U. (MITourA)
Calle Gremi des Fusters, 33
E-07009 Palma de Mallorca

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet. Für Buchung und Durchführung dieser Reise gelten ausschließlich die AGB von Aguamonte Tours S.L.U. (MITourA).

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 5, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 21 Tage vor Abreise möglich

Diese Reise wird von einem DIAMIR-Partner veranstaltet.

Anforderungen

Technisch einfaches Wandern für trittsichere Bergwanderer mit durchschnittlicher Kondition bei Wanderzeiten von 3-6h mit leichtem Tagesgepäck. Das Hauptgepäck steht täglich zur Verfügung.

Zusatzinformationen

Umweltschutzorganisation “Save the Med“

Die lokale Umweltschutzorganisation mit Sitz auf Mallorca verfolgt schwerpunktmäßig 2 Hauptziele:

  • Die Implementierung von neuen Marineschutz-Gebieten mit Hilfe von wissenschaftlicher Forschung und Zusammenarbeit mit der Regierung und mit Nichtregierungsorganisationen
  • Verringerung der Verschmutzung durch Plastik durch Ausbildung der lokalen Bevölkerung und Information (Ausbildungsmaßnahmen in Schulen, Strandreinigungsaktionen etc.)

Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung, die in alle Projekte involviert wird. Ziel ist es, die Denkweise der Menschen zu verändern, sie zu inspirieren und dadurch einen langfristigen und sorgfältigen Umgang mit der Umwelt zu bewirken. Nur so kann sich das Mittelmeer, das so reich an Biodiversität ist erholen und nur so kann seine Schönheit erhalten bzw. wiederhergestellt werden. In den letzten 8 Jahren hat „Save the Med“, früher „Ondine“ mit der Arbeit auf den Balearischen Inseln sehr viel erreicht und das soll nun auch als Vorbild für andere Mittelmeer-Gegenden dienen und andere Umweltschutzorganisationen inspirieren.

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Spanien

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer PCR-Test wird verlangt

Rückkehr-Pflichten:
Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Vor nicht notwendigen, touristischen Reisen nach Spanien einschließlich der Kanarischen Inseln wird derzeit gewarnt.
Dies gilt mit Wirkung vom 14. März 2021 nicht mehr für die autonomen Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie die Balearen.

Von nicht notwendigen, touristischen Reisen in die Gemeinschaften Kastilien-La Mancha, Valencia, Extremadura, Murcia, Rioja sowie auf die Balearen wird weiterhin abgeraten.

Epidemiologische Lage

Spanien ist von COVID-19 stark betroffen, jedoch sind die Infektionszahlen zuletzt gesunken. Dabei ist das Infektionsgeschehen regional unterschiedlich. In den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Aragonien, Asturien, Kantabrien, Kastilien-Léon, Katalonien, Galicien, Madrid, Navarra, dem Baskenland, in den Exklaven Ceuta und Melilla sowie auf den Kanarischen Inseln liegt bzw. lag bis vor kurzem die Zahl der Neuinfektionen noch über 50 Fälle pro 100.000 Einwohner pro sieben Tage, weshalb diese Regionen weiterhin als Risikogebiete eingestuft sind.

Aktuelle und detaillierte Zahlen bietet das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC).

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Einschränkungen an der Landgrenze zu Portugal s. unten und unter Durch- und Weiterreise.

Für alle Reisenden ab einem Alter von sechs Jahren, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, ein negatives Testergebnis eines molekularbiologischen Tests (entweder ein PCR-Test oder ein sogenannter TMA-Test) mit sich zu führen. Diese Verpflichtung gilt nicht bei Einreise auf dem Landweg.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind in der Anlage II der Verordnung vom 11. November 2020 aufgeführt. Die Testung darf höchstens 72 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Das Ergebnis muss elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Pass- oder Personalausweisnummer (diese Nummer muss identisch sein mit der Pass-/Ausweisnummer, die im elektronischen Einreiseformular verwendet wurde), Datum der Testabnahme, Kontaktdaten des Labors, angewandtes Testverfahren, negatives Testergebnis.

Ausgenommen von der Verpflichtung, ein negatives Testergebnis mit sich zu führen, sind Transitreisende, die den Transitbereich nicht verlassen.

Flugreisende müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. Die Registrierung kann frühestens 48 Stunden vor beabsichtigter Einreise erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform zusammen mit dem negativen Testergebnis, vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5 °C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Die Einreise von Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur an bestimmten Grenzübergängen und zu bestimmten Uhrzeiten möglich. Es werden vorübergehend Grenzkontrollen eingeführt. Die Einreise zur Rückreise an den Wohnort (in Spanien oder anderen EU-Staaten bzw. Schengen-assoziierten Staaten) sowie z.B. zu gewerblichen und beruflichen Zwecken (Grenzpendler) ist auch weiterhin gestattet.

Die Grenzübergänge Ceuta und Melilla sind geschlossen.

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe bis auf weiteres gesperrt.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen. Die Weiterreise nach Portugal auf dem Landweg ist bis zunächst 16. März 2021 nur noch möglich, wenn ein Wohnsitz in Portugal nachgewiesen werden kann oder zu beruflichen (Grenzpendler) oder gewerblichen Zwecken.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Für ganz Spanien wurde am 25. Oktober 2020 durch das Real Decreto 926/2020 der Alarmzustand ausgerufen, der bis 9. Mai 2021 verlängert wurde. Mit dem Alarmzustand wird es den Autonomen Gemeinschaften ermöglicht, abhängig von der Infektionslage nächtliche Ausgangssperren zu verhängen, Zusammenkünfte auf eine Personenzahl zu begrenzen und Bewegungsbeschränkungen für besonders betroffene Gebiete oder die gesamte Autonome Gemeinschaft durchzusetzen. Ein Betreten dieser Gebiete zu touristischen Zwecken ist dann nicht möglich, die Durchreise in ein nicht betroffenes Gebiet ist weiterhin gestattet. Eine Übersicht über die Regelungen können auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums nachgelesen werden.

Die Aus- bzw. Rückreise nach Deutschland ist für deutsche Staatsangehörige und Personen mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland sowohl auf dem Luft- als auch auf dem Landweg jederzeit möglich.

Vom 26. März bis 9. April 2021 ist das Reisen auf dem spanischen Festland zwischen den Autonomen Gemeinschaften nur aus triftigen Gründen erlaubt. Dazu zählen z.B. die Rückkehr an den Wohnsitz oder berufliche Gründe. Touristische Reisen gelten nicht als triftiger Grund. In dieser Zeit gilt für alle Autonomen Gemeinschaften, dass Treffen in öffentlichen geschlossenen Räumen auf vier Personen beschränkt sind, Treffen im Freien auf sechs Personen. Treffen in privaten Haushalten sind auf die dem Haushalt angehörenden Personen beschränkt. Dieselben Regelungen gelten vom 17. bis 21. März 2021 in allen Autonomen Gemeinschaften, in denen der 19. März 2021 ein Feiertag ist.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 23 bis 6 Uhr. Mobilitätsbeschränkungen betreffen einige Gebiete in der Stadt Madrid und einzelne Gemeinden. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen (im Innenbereich) bzw. sechs Personen (im Außenbereich) sind in Handel und Gastronomie nicht erlaubt. Treffen in privaten Haushalten sind nur in Ausnahmefällen, z.B. zur Betreuung Bedürftiger, erlaubt.
In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt zunächst bis 14. März 2021:
Nach Katalonien darf nur aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen, der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen).  

Zusätzlich zu den für die Autonome Gemeinschaft geltenden Reisebeschränkungen darf man den Landkreis („comarca“) nur aus triftigen Gründen verlassen (behördliche Erklärung ist mit sich zu führen).

Die nächtliche Ausgangssperre in Katalonien gilt von 22 bis 6 Uhr. Im Ausnahmefall ist die behördliche Erklärung mit sich zu führen.

Gastronomiebetriebe dürfen tagsüber zu begrenzten Zeiten öffnen.

Am Wochenende sind nur Geschäfte des täglichen Bedarfs, Apotheken und Buchhandlungen sowie bestimmte Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Tierarztpraxen, Autohändler geöffnet.

Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt zunächst bis 14. März 2021: Ein- und Ausreise nur aus triftigen Gründen. Bei Anreise mit dem Auto ist bei Kontrollen der Wohnsitzstatus in der Gemeinschaft nachzuweisen. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Gastronomiebetriebe dürfen im Außenbereich öffnen (pro Tisch max. 4 Personen; Rauchen verboten). Geschäfte, sind nur zu bestimmten Uhrzeiten geöffnet; für Geschäfte des täglichen Bedarfs und Friseure gelten diese Beschränkungen nicht. Freizeiteinrichtungen und Vergnügungsstätten sind geschlossen. Zusammenkünfte von mehr als vier Personen, die nicht im selben Haushalt leben, sind grundsätzlich untersagt.

In der Autonomen Gemeinschaft Aragón gilt zunächst bis 19. März 2021: Für die Autonome Gemeinschaft Aragón und für die drei Provinzen Huesca, Teruel und Zaragoza gilt ein Ein- und Ausreiseverbot. Die Ein- und Ausreise ist nur aus triftigen Gründen und mit behördlicher Erklärung erlaubt. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 23 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als 6 Personen sind untersagt.

Für Andalusien wurde das bestehende Ein- und Ausreiseverbot bis zum 19. März 2021 verlängert. Für eine Einreise müssen triftige Gründe vorliegen, touristische Gründe zählen nicht dazu. Der Durchreiseverkehr ist davon nicht betroffen. Bewegungen und Fahrten sind nur innerhalb der eigenen Provinz erlaubt. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten gibt es Mobilitätsbeschränkungen. Darüber hinaus sind in Kommunen mit besonders hohen Inzidenzwerten nicht–essentielle Geschäfte und Restaurationsbetriebe geschlossen; ansonsten gelten Beschränkungen der Öffnungszeiten. Die nächtliche Ausgangssperre gilt von 22 bis 6 Uhr. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.

Die meisten der übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland haben ebenfalls Ein- und Ausreisesperren und nächtliche Ausgangssperren erlassen. Das bedeutet, dass nur noch aus triftigen Gründen ein- oder ausgereist werden darf, jedoch nicht zu touristischen Zwecken. Es kann diesbezüglich auch zu kurzfristigen Änderungen kommen.

In vielen Autonomen Gemeinschaften wurden aufgrund der hohen Infektionszahlen außerdem u.a. folgende Maßnahmen beschlossen:
Schließung von Diskotheken und Nachtbars, Rauchverbot auch im Freien, wenn nicht mindestens zwei Meter Abstand eingehalten werden können, stärkere Kontrolle des Party-Verbots im Freien.

Besonderheiten auf den Inseln

Absperrungen einzelner Orte können kurzfristig von den Regionalregierungen angeordnet werden. Informationen dazu werden in den lokalen Medien veröffentlicht.

Auf den Balearen gilt die Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland grundsätzlich auch für Einreisen vom spanischen Festland. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung. Bis zunächst 15. März 2021 gelten auf den Balearen verschärfte Maßnahmen. Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 6 Uhr. Zusammenkünfte von mehr als sechs Personen sind untersagt.

Ibiza und Formentera sind abgesperrt. Beide Inseln können nur aus triftigen Gründen verlassen oder betreten werden.

Auf Ibiza sind Bars, Cafés und Restaurants geschlossen. Außer-Haus-Verkauf und Lieferservice sind gestattet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten. Private Treffen sind auf Mitglieder des eigenen Hausstands beschränkt.

Auf Mallorca, Formentera und Menorca ist die Außengastronomie mit unterschiedlichen Öffnungszeiten und eingeschränkter Kapazität möglich. Auf Menorca ist darüber hinaus die Gastronomie im Innenbereich mit 30% Kapazität geöffnet. Für Geschäfte, mit Ausnahme derer, die den für den Lebensunterhalt notwendigen Bedarf sicherstellen, gelten eingeschränkte Öffnungszeiten.

Besucher, die aus einem Risikogebiet (u.a. Deutschland) auf die Kanaren reisen, müssen bereits bei der Einreise (siehe Einreise) ein negatives PCR- oder ein sogenanntes TMA- Testergebnis vorweisen.

Personen, die auf dem Seeweg vom spanischen Festland auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor dem Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) geschickt werden.

Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen gilt für alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten werden, folgendes:

An der Rezeption ist noch einmal das negative COVID-19-Testergebnis vorzulegen.

Die Durchführung des Tests darf nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. Das Testergebnis ist in Papierform oder auf dem Smartphone vorzuweisen, wobei der vollständige Name der getesteten Person, der Name des Labors sowie Datum und Uhrzeit des Tests angegeben sein müssen. Es werden sowohl PCR- als auch Antigen-Schnelltests akzeptiert.

Der Test sollte nach Möglichkeit im Herkunftsland gemacht worden sein, kann aber auch unmittelbar im Anschluss an die Einreise in hierzu autorisierten Teststationen durchgeführt werden, wobei die Kosten von der untersuchten Person zu tragen sind. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine 14-tägige Quarantäne angeordnet, die in einer von den kanarischen Behörden hierfür bereit gestellten Unterkunft verbracht werden muss.

Es besteht die grundsätzliche Pflicht, die spanische Corona-App „Radar COVID“ zu aktivieren und diese frühestens 15 Tage nach Urlaubsrückkehr zu deaktivieren.

Auf allen Kanarischen Inseln gelten nächtliche Ausgangssperren, deren Uhrzeiten allerdings für einzelne Inseln unterschiedlich sein können.

Für Lanzarote und La Graciosa gelten bis auf weiteres zusätzlich zu den für ganz Spanien geltenden Einreisebestimmungen folgende weitergehende Beschränkungen:

Für Touristen, die mit internationalen Flügen ankommen, gelten die generellen Vorschriften für die Einreise nach Spanien, siehe: Einreise

Einreisen vom spanischen Festland oder von den Balearen sind grundsätzlich nicht möglich, es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmetatbeständen (z.B. Nachweis, dass es sich um eine Familienbesuchsreise handelt oder dass die Unterbringung in einer lizenzierten touristischen Unterkunft gebucht wurde).

Es gilt eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 6 Uhr (Ausnahme: vorstehend beschriebene An- und Abreisen). Die Innenbereiche von Bars und Restaurants bleiben geschlossen (Ausnahme: Hotels), die Außenbereiche dürfen höchstens zu 50% besetzt werden.

Hygieneregeln

Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung an allen öffentlichen Orten innerhalb und außerhalb geschlossener Räume sowie in öffentlichen Verkehrsmitteln. Verstöße gegen die Maskenpflicht werden mit Geldstrafen (ca. 100,- Euro) geahndet. Kinder unter sechs Jahren und Personen, bei denen aus gesundheitlichen Gründen die Maskenpflicht kontraindiziert ist, sind von der Pflicht ausgenommen. Es empfiehlt sich eine entsprechende Bescheinigung mitzuführen.

Quelle: Auswärtiges Amt