Spanien | Andalusien

Das Licht des Südens

Rundreise mit vielen Wanderungen in den schönsten Naturparks und Rundgängen in den Traumstädten Andalusiens

Ihr Reisespezialist

Holger Howind in Alaska

Holger Howind

Ihr Reisespezialist
Preis pro Person ab 2960 EUR
Dauer 13 Tage
Teilnehmer 6–14
Reiseleitung Deutsch sprechende Reiseleitung
Merkmale
Schwierigkeit
Tourcode SPASUD

Flirrende Hitze und Flamenco, Fiesta und Siesta, Römer und Mauren, Rotwein, Oliven und spanischer Schinken – all das und viel mehr ist Andalusien. Lassen Sie sich ein auf eine Reise, die einem Bilderrausch gleicht, und alle Ihre Sinne ansprechen wird.

Caminito del Rey und die Sierras

Berühmt, berüchtigt – und beeindruckend! Das ist der Caminito del Rey, der faszinierende Wanderweg, der in schwindelnder Höhe direkt an einer Steilwand hängt. Früher als Versorgungspfad angelegt und als Schul- und Arbeitsweg genutzt, später wegen Gefährlichkeit gesperrt, ist er heute ein Anziehungspunkt für mutige Wanderer, die den besonderen Kick suchen. Andere Naturparks Andalusiens wie El Torcal, die Alpujarras und die Sierra de Cazorla locken mit pittoresken Karstfelsen, Hängebrücken, Schluchten und Wasserfällen.

Weiße Dörfer

Unglaublich malerisch liegen viele der berühmten weißen Dörfer an den Berghängen der Sierras, oft gekrönt von einem Alcazar, einer historischen Burg. Sie wirken wie in die Natur integriert und sind ein geradezu prägendes Element der Landschaft. Alte Kirchen, verwinkelte Gassen und kleine gemütliche Plätze machen Spaziergänge durch diese Orte zu einem Vergnügen. Sie lernen ein gutes halbes Dutzend der schönsten von ihnen kennen –welches Dorf wird Ihr persönlicher Favorit?

Prachtstädte Sevilla, Granada und Córdoba

Europäisch und doch exotisch präsentieren sich die andalusischen Städte. Die maurischen Paläste der islamischen Eroberer, allen voran die Alhambra in Granada, versetzen einen ins Morgenland. Die Gassen der Altstädte können mancherorts die Verwandtschaft mit orientalischen Souks nicht leugnen. Und sogar eine Kathedrale sieht aus wie eine Moschee – Córdobas berühmte Mezquita war schließlich auch beides im Laufe ihrer jahrhundertealten Geschichte.

Höhepunkte

  • Wandern über die Hängebrücken der Cahorros-Schlucht
  • Gänsegeier über der „Grünen Schlucht“ beobachten
  • Die Bergdörfer in den Alpujarras erkunden
  • Tapas probieren in der Altstadt von Granada
  • Außergewöhnliche Karstformationen El Torcal

Das Besondere dieser Reise

  • Abenteuerliche Wanderung auf dem Caminito del Rey inklusive
  • Übernachtungen in geschmackvollen, individuellen Landhotels

Termine

  • B buchbar
  • X geschlossen
von bis Preis p.P. weitere Informationen
X 12.09.2021 24.09.2021 2790 EUR EZZ: 440 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung
Abgesagt
B 17.10.2021 29.10.2021 2960 EUR EZZ: 470 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 14.11.2021 26.11.2021 2960 EUR EZZ: 470 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
2022
B 21.02.2022 05.03.2022 2960 EUR EZZ: 470 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen
B 21.03.2022 02.04.2022 2960 EUR EZZ: 470 EUR Deutsch sprechende Reiseleitung Buchen Anfragen

Ihr geplanter Reisetermin liegt weiter in der Zukunft als die hier angebotenen Termine? Dann kontaktieren Sie einfach Ihren DIAMIR-Reisespezialist Holger Howind und teilen Sie ihm Ihren Terminwunsch mit. Wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Zusatzkosten

Rail & Fly 2. Klasse 60 EUR
Flug ab anderen Abflughäfen auf Anfrage

Reiseverlauf

  • Costa de Maro bei Málaga

    1. Tag: Anreise nach Málaga 1×A

    Nach der Ankunft Gemeinschaftstransfer zu Ihrer Unterkunft bei Málaga. Die Stadt hat sich durch umfassende Sanierungen des Stadtkerns, der Strandpromenade und des Hafens, ein umfangreiches kulturelles Angebot und nicht zuletzt das milde Klima zu einer attraktiven Metropole gemausert. Nur eine kurze Fahrt außerhalb der Stadt liegt der Naturpark Montes de Málaga, wo Sie die erste Nacht verbringen. Übernachtung im Hotel.

  • Panorama von Bubión in der Alpujarra, Sierra Nevada

    2. Tag: Montes de Málaga – Pitres 1×F

    Der Naturpark zeigt sich als zerklüftetes Gebirgsmassiv. Hier wachsen unter anderem Aleppokiefern und kleine Stein- und Korkeichen-Wäldchen. Raubvögel wie Adler und Milane finden hier ihren Lebensraum, ebenso wie das geschützte Chamäleon. Auch Wildschweine und Wildkatzen, Wiesel, Iltis und Marder sind in diesem Habitat anzutreffen. Auf Ihrer Wanderung begleitet Sie der Don-Ventura-Bach, der Sie mit einem großen Wasserfall überrascht, sofern es in den Wintermonaten genug geregnet hat. Daneben finden Sie die verlassene Weinpresse Picapedreros, die Ruinen des Cortijo Don Ventura sowie einige kuriose Felsen, die die Landschaft prägen. Nach der Wanderung geht es in die Alpujarras, die südlichen Ausläufer der Sierra Nevada. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2-3h, 450 m↑↓, 8 km).

  • Tetería (Teehaus) im Ort Capileira in der Alpujarra, Sierra Nevada

    3. Tag: Wanderung und Besuch der Bergdörfer in der Poqueira-Schlucht 1×(F/M)

    Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Bergdörfer der Alpujarras. Am Vormittag steht eine Wanderung in der Poqueira-Schlucht an. Hier am Südhang der Sierra Nevada geht der Blick von den Küstenbergen im Süden bis zu den hohen Gipfeln des Massivs im Norden. Ursprüngliche Orte mit ihrer typischen Architektur und immer wieder Ausblicke auf den für die Alpujarras so charakteristischen Terassenanbau säumen den Weg. Pampaneira hat sich auf verschiedene Kunsthandwerke wie „Jarapas“ (Flickenteppiche) spezialisiert. In einer Manufaktur kann man bei der Herstellung von Schokolode zu sehen. Verwinkelte Gassen, erdbedeckte Dächer und die typischen Tinaos (Durchgänge) versetzen den Besucher in eine andere Zeit. Übernachtung wie am Vortag. Das Mittagessen nehmen Sie in einem typischen Restaurant der Region mit traditionellen Produkten der Alpujarra ein (Schinken, Käse, Wein, Fleischgerichte, Salat). (Gehzeit ca. 4h, 400 m↑↓, 8 km).

  • Blick über den Sierra Nevada Nationalpark, Andalusien

    4. Tag: Wanderung Los Cahorros – Monachil 1×(F/M (LB))

    Bei einem kleinen Abstecher zu der beeindruckenden Schlucht Los Cahorros unternehmen Sie eine Wanderung durch eine der schönsten und malerischsten Landschaften Andalusiens. Auf dem Weg kommt man über mehrere Hängebrücken, es geht vorbei an kleinen Wasserfällen und natürlichen Schwimmbecken und immer wieder erreicht man Punkte mit unglaublichen Ausblicken. Im Anschluss an die Wanderung wird ein Picknick de luxe mit Wein und regionalen Produkten direkt im Naturschutzgebiet organisiert. Übernachtung im Hotel etwas außerhalb von Granada. (Gehzeit ca. 3h, 150 m↑↓, 10 km).

  • Blick vom Mirador San Nicolas im Albaicin auf die Alhambra, Granada

    5. Tag: Granada 1×F

    Am Fuße der Sierra Nevada gelegen bietet Granada ein imposantes Panorama. Die 2500 Jahre alte Stadt ist heute durch über 50.000 Studenten eine junge und vitale Stadt voller Ambiente. Viele Bars sorgen für das körperliche Wohlbefinden: hier findet man die berühmten Tapas und eine Auswahl an granadinischen Rotweinen. Keine andere Stadt Spaniens war so lange von den Mauren beherrscht wie Granada – fast 800 Jahre. Besonders sehenswert in Granada sind die Alhambra, bis heute eines der bedeutendsten und beeindruckendesten Bauwerke Spaniens, und die Altstadt Albaicín. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit beim Stadtrundgang in Granada ca. 7-8h).

  • Hospital Santiago in Úbeda

    6. Tag: Baeza – Úbeda – Sabiote 1×F

    In einem Museum in Puente del Obispo erfahren Sie viel über die Geschichte des Olivenanbaus – die typischen Olivenhaine prägen besonders das Landschaftsbild der heutigen Etappe zu den Zwillingsstädten Baeza und Úbeda (beide UNESCO). Sie lernen die bezaubernden Kleinode auf Rundgängen kennen, die mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten aufwarten. Übernachtung im Hotel.

  • Iberische Schweine (Pata Negra) grasen in einem Korkeichenwald

    7. Tag: Wanderung in der Sierra de Cazorla 1×(F/A)

    Nur in der Sierra de Cazorla, dem größten Naturpark Andalusiens, geht das leuchtende Blau des Mittelmeerhimmels, das Weiß des Schnees auf den Gipfeln und das Grün des größten zusammenhängenden Waldgebiets Spaniens so wunderbar ineinander über – eine magische Kombination aus Licht, hohen Bergen, großen Wäldern und kleinen Dörfern. Sie unternehmen eine Wanderung am Fluss Cerezuela entlang, den Sie mehrmals auf Holzbrücken überqueren über die Einsiedelei Virgen de la Cabeza bis zur Burg von La Iruela. Nach der Rückkehr im Hotel erwartet Sie eine Olivenprobe im Hotel – das Hotel produziert sein eigenes Olivenöl – sowie ein hervorragendes Abendessen. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 4h, 620 m↑↓, 13 km).

  • Plaza Conde de Fuego mit der Kirche Santa Marina in Córdoba

    8. Tag: Córdoba – Sevilla 1×F

    Dank seiner strategischen Lage im Becken des Guadalquivir hat Córdoba in Andalusien schon immer eine wichtige Rolle gespielt. Hauptsehenswürdigkeit ist die atemberaubende Mezquita, “Moschee-Kathedrale“, mit ihrer einzigartigen Architektur. Das jüdische Viertel, die 2000 Jahre alte römische Brücke und die wunderbaren Gärten des Alcázar de los Reyes Cristiano werden Sie ebenfalls begeistern. Weiteres Etappenziel auf dem Weg nach Sevilla ist die alte Römerstadt Carmona. Auf einem Bummel durch die malerischen Gassen, der von einer Stadtmauer eingeschlossenen Altstadt, kommt man an verschiedenen Plätzen, Kirchen und Adelspalästen vorbei. Über der Stadt thront die Burg Alcázar de Don Pedro. Übernachtung im Hotel in Sevilla.

  • Plaza de Esapña in Sevilla

    9. Tag: Sevilla 1×F

    Spätestens nach Kolumbus’ Landung in Amerika ist Sevilla aufgeblüht. Als Hauptumschlagplatz für den Seehandel mit der Neuen Welt und dem Tabakmonopol kam der Reichtum in die Stadt, den man noch heute anhand der vielen alten Adelspaläste sehen kann. Die Kathedrale gilt als drittgrößte der Welt – und als eines der schönsten Gotteshäuser. Von Glockenturm Giralda aus, genießt man einen Panoramablick über die Stadt. Architektur und Geschichte sind das eine, Lebensfreude, Musik, Wein und gutes Essen das andere, was Sevilla als Hauptstadt des Flamencos auszeichnet. Übernachtung wie am Vortag.

  • Wanderer in der Garganta Verde nahe Zahara de la Sierra bei Ronda

    10. Tag: Die weißen Dörfer der Sierra de Grazalema 1×F

    Heute besuchen Sie gleich drei der schönsten Dörfer in Andalusiens. Zahara de la Sierra, Grazalema und Setenil de la Bodega, wo Sie heute übernachten werden. Die Wanderung durch die „Gargante Verde“ ist kurz aber anstrengend. Der Weg, der durch diese Schlucht führt, lässt Sie in eine Landschaft eintauchen, in der sich außergewöhnliche Felsen mit einer üppigen mediterranen Vegetation vermischen. Der Canyon beherbergt zudem eine der bedeutendsten Kolonien von Gänsegeiern in Europa. Bewundern Sie die majestätischen Tiere, die mit zweieinhalb Metern Flügelspannweite durch die Luft kreisen. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 2-3h, 750 m↑, 450 m↓, 6 km).

  • Auf dem Caminito del Rey

    11. Tag: Ronda und Caminito del Rey 1×F

    Heute besuchen Sie zunächst das Städtchen Ronda, berühmt für seine Lage auf zwei Seiten einer tiefen Schlucht, die von der malerischen Ponte Nuevo überquert wird. Danach wartet mit einer Wanderung auf dem abenteuerlichen Caminito del Rey einer der Höhepunkte Ihrer Reise. Der nur einen Meter breite Weg führt in 100 Meter Höhe an Steilwänden oberhalb des Rio Guadalhorce entlang – ein beeindruckendes Erlebnis, das Gänsehaut garantiert. Auf dem Rückweg zum Hotel besuchen Sie Olvera, ein besonders prächtiges der faszinierenden weißen Dörfer Andalusiens. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 3-4h, 100 m↑↓, 8 km).

  • Die bizarre Landschaft El Torcal bei Antequera

    12. Tag: El Torcal – Málaga 1×(F/A)

    Ganz in der Nähe von Antequera befindet sich das Naturschutzgebiet El Torcal. Die außergewöhnlichen Karstformationen machen das Gebirge zu einem der spektakulärsten Landschaftsgebiete Andalusiens, das Sie auf einer Wanderung kennenlernen, bevor Sie nach Málaga zurückkehren. Übernachtung im Hotel. (Gehzeit ca. 1,5h, 100 m↑↓, 5 km).

  • Strandpromenade in Marbella, Costa del Sol

    13. Tag: Abreise Málaga 1×F

    Heute heißt es Abschied nehmen. Eine erlebnisreiche Zeit in diesem wunderschönen Teil Spaniens geht zu Ende.

Enthaltene Leistungen

  • Linienflug ab/an Frankfurt nach Malaga und zurück mit Lufthansa oder anderer Fluggesellschaft in Economy Class
  • Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Alle Fahrten in privaten Fahrzeugen
  • Lokale Stadtführungen in Granada, Córdoba und Sevilla sowie in der Alhambra
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Alle Nationalparkgebühren laut Programm
  • Corona-Versicherung Andalusien (https://www.andalucia.org/de/reiseversicherung)
  • 12 Ü: Hotel im DZ
  • Mahlzeiten: 12×F, 1×M, 1×M (LB), 3×A

Nicht in den Leistungen enthalten

Ggf. erforderliche PCR- oder Antigen-Schnelltests; nicht genannte Mahlzeiten und Getränke; optionale Ausflüge und Eintritte; evtl. Zusatzübernachtungen vor/nach der Reise; Trinkgelder; Persönliches

Höhepunkte

  • Wandern über die Hängebrücken der Cahorros-Schlucht
  • Gänsegeier über der „Grünen Schlucht“ beobachten
  • Die Bergdörfer in den Alpujarras erkunden
  • Tapas probieren in der Altstadt von Granada
  • Außergewöhnliche Karstformationen El Torcal

Das Besondere dieser Reise

  • Abenteuerliche Wanderung auf dem Caminito del Rey inklusive
  • Übernachtungen in geschmackvollen, individuellen Landhotels

Hinweise

Mindestteilnehmerzahl: 6, bei Nichterreichen Absage durch den Veranstalter bis 28 Tage vor Abreise möglich

Die andalusische Tourismusbehörde gewährt allen Touristen bis zum 31.12.2021 automatisch eine Corona-Versicherung, die u.a. Krankheits- und Quarantänekosten vor Ort abdeckt. Weitere Informationen: https://www.andalucia.org/de/reiseversicherung

Mobilitätshinweis

Wir sind verpflichtet darauf hinzuweisen, dass diese Reise im Allgemeinen für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet ist. Im Einzelfall sprechen Sie uns bitte an.

Spanien

Bitte informieren Sie sich auch während einer Reise über die aktuellen Quarantäneverordnungen der Bundesländer, da sich Regeln kurzfristig ändern können.

Einreise-Status:
Reiseland geöffnet mit Einschränkungen

Einreise-Pflichten:
Negativer Corona-Test wird verlangt
Für Geimpfte: Vollständiger Impf-Nachweis

Rückkehr-Pflichten:
Testpflicht bei Rückkehr
Für Geimpfte: Keine Quarantäne- und Testpflicht bei Rückkehr

Zusatzinformationen:

Einreise

Die Einreise aus allen EU- und Schengen-assoziierten Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich.

Reisende, die nach Spanien auf dem Luft- oder Seeweg einreisen, inkl. Transitreisende, müssen ein Formular im Spain Travel Health-Portal zur Gesundheitskontrolle ausfüllen, das einen QR-Code erzeugt, der bei Einreise vorgelegt werden muss. Dies kann auch über die kostenfreie SpTH-App erfolgen. In Ausnahmefällen kann auch ein Formular in Papierform ausgefüllt werden.
Die Fluggesellschaften sind verpflichtet, sich vor Abflug das elektronische Einreiseformular (QR-Code), alternativ das Einreiseformular in Papierform vorlegen zu lassen. Falschangaben können mit Geldstrafen geahndet werden.

Für alle Reisenden ab einem Alter von zwölf Jahren, die aus einem Risikoland/-gebiet kommen, gilt die Verpflichtung, einen der folgenden Nachweise mitzuführen:

entweder ein negatives Testergebnis (anerkannt werden Nukleinsäureamplifikationstests, z.B. PCR-, LAMP-, oder TMA-Test) oder in der Europäischen Union anerkannte Antigen-Tests (sog. „Schnelltest“) . Die Testung darf höchstens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Der Nachweis des negativen Testergebnisses muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme, angewandtes Testverfahren, Sitzstaat des Labors, negatives Testergebnis.

oder einen Nachweis, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage vor Reiseantritt mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) oder der WHO im Wege der Notfallzulassung zugelassenen Impfstoff erfolgt ist. Der Nachweis der Impfung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Impfung, Impfstoff, Anzahl der Impfungen, Ausstellungsstaat, zuständige Stelle.

oder einen Nachweis, dass die Genesung von einer COVID-19-Infektion nicht länger als 180 Tage zurückliegt. Der Nachweis darf frühestens 11 Tage nach dem ersten Positivergebnis erfolgen. Der Nachweis der Genesung muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der Testabnahme des ersten positiven Nukleinsäureamplifikationstests, angewandtes Testverfahren, Ausstellungsstaat.

Diese Verpflichtung gilt auch für Einreisende aus einem Risikogebiet in Frankreich, die auf dem Landweg nach Spanien einreisen.

Ausgenommen von der Nachweispflicht sind Transportunternehmen, Grenzpendler und Grenzgänger, die auf dem Landweg einreisen.

Die Risikoländer, zu denen auch Deutschland gehört, sind auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums einzusehen. Alle Nachweise müssen elektronisch oder in Papierform auf Spanisch, Englisch, Französisch oder Deutsch vorliegen. Nähere Informationen auf Spanisch finden sich hier.

Bei Einreise findet regelmäßig eine Gesundheitskontrolle durch Temperaturmessung, Auswertung des Einreiseformulars durch die Gesundheitsbehörde und eine visuelle Kontrolle des Reisenden statt. Personen mit einer Temperatur von über 37,5° C oder anderen Auffälligkeiten können einer eingehenderen Untersuchung unterzogen werden.

Für die Einreise von außerhalb der EU setzt Spanien die EU-Ratsempfehlung zur teilweisen Aufhebung von Einreiseverboten für Drittstaaten für bestimmte Staaten durch die Verordnung des spanischen Innenministeriums um. Die Einreise aus anderen Ländern unterliegt an den EU-Außengrenzen weiterhin Einschränkungen, nicht jedoch aus Andorra und Gibraltar.

Spanische Häfen sind für international verkehrende Kreuzfahrtschiffe wieder geöffnet.

Durch- und Weiterreise

Für die Durchreise bestehen keine Einschränkungen.

Reiseverbindungen

Das Flugangebot zwischen Deutschland und Spanien ist derzeit eingeschränkt. Marokko hat die Flugverbindungen von und nach Spanien bis auf weiteres ausgesetzt.

Das Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln im innerspanischen Verkehr (Flug-, Schienen-, Straßen- und Schiffsverkehr) ist noch reduziert.

Beschränkungen im Land

Die Autonomen Gemeinschaften können mit Zustimmung der Gerichte und abhängig von der Infektionslage örtlich begrenzte Mobilitäts- und andere Beschränkungen verhängen sowie Zusammenkünfte auf eine Personenzahl begrenzen. Weiterführende Links zu den Regelungen der einzelnen Autonomen Gemeinschaften finden sich auf der Webseite des spanischen Gesundheitsministeriums.

In der Autonomen Gemeinschaft Madrid wurde die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Zusammenkünfte in geschlossenen öffentlichen Räumen wie im Freien sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die Comunidad de Madrid.

In der Autonomen Gemeinschaft Katalonien gilt derzeit: Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Zusammenkünfte sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Gewisse Beschränkungen im öffentlichen Leben wie z.B. in der Gastronomie bestehen weiter. Weitere Informationen in englischer Sprache bieten die katalonischen Behörden.

In der Autonomen Gemeinschaft Valencia gilt derzeit: Die nächtliche Ausgangssperre ist aufgehoben. Gastronomiebetriebe dürfen mit Einschränkungen öffnen. Zusammenkünfte sind hinsichtlich der Anzahl der Personen beschränkt. Weitere Informationen bieten die lokalen Behörden.

Für Andalusien wurde das Ein- und Ausreiseverbot sowie die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Die Öffnungszeiten für Restaurationsbetriebe und Diskotheken wurden erweitert. Es gibt jedoch weiterhin Beschränkungen bei den Personenzahlen in geschlossenen Räumen und im Freien, Abstandsregeln müssen eingehalten werden. Für Kommunen mit hohen Inzidenzwerten können auch weiterhin Mobilitätsbeschränkungen und andere Einschränkungen verhängt werden. Aktuelle und detaillierte Informationen sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die andalusische Regionalregierung.

Informationen zu möglichen Einschränkungen in den übrigen Autonomen Gemeinschaften auf dem Festland werden auf den Webseiten der jeweiligen Regionalregierung veröffentlicht.

Besonderheiten auf den Inseln

Auf den Balearen sind Ein- und Ausreisen aus und in andere Autonome Gemeinschaften erlaubt. Die bestehende Testpflicht für Einreisen aus einem Risikogebiet aus dem Ausland gilt auch für Einreisen aus den anderen Autonomen Gemeinschaften. Aktuelle und detaillierte Informationen, auch zur Testpflicht, sowie die entsprechenden Rechtsgrundlagen bietet die balearische Regionalregierung.

Auf den gesamten Balearen ist die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben. Es gibt Beschränkungen der Öffnungszeiten der Gastronomie und der Geschäfte. Die Personenanzahl bei Zusammenkünften sowohl im öffentlichen als auch im privaten Raum ist beschränkt.  

Für Besucher, die aus dem Ausland auf die Kanaren reisen, gelten die oben dargestellten Einreisebestimmungen für Spanien.

Personen, die mindestens 6 Jahre alt sind und auf dem Luft- oder Seeweg aus einem anderen Teil Spaniens auf die Kanaren reisen (z.B. mit den Autofähren ab Cádiz oder Huelva) müssen ein negatives Corona-Testergebnis (zugelassen sind PCR-, TMA oder Antigen-Schnelltest) vorweisen, das bei Einreise nicht älter als 72 Stunden sein darf. Zudem muss vor Reiseantritt das Testergebnis per E-Mail (Betreff: Flugnummer/Fähre und Ankunftsdatum) übersandt werden.

Für Reisende aus anderen spanischen Regionen, die einen Nachweis über eine vollständige Impfung, eine mindestens 15 Tage vor Reiseantritt erfolgte Erstimpfung oder einen Nachweis über eine nicht länger als 6 Monate zurückliegende COVID-19 Infektion vorlegen, entfällt die Testnachweispflicht bei Einreise auf die Kanaren.

Unabhängig von den o.g. Einreisebestimmungen müssen alle Reisenden ab sechs Jahren (auch diejenigen, die aus einem Nicht-Risikogebiet oder vom spanischen Festland anreisen), die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten wollen, an der Rezeption (noch einmal) ihr negatives Testergebnis vorweisen,
Jede Kanarische Insel wird – abhängig von der dort herrschenden Inzidenz – von der Regionalregierung in eine der sog. Alarmstufen 1 bis 4 eingruppiert. Derzeit kommen wegen relativ geringer Inzidenzwerte lediglich die Stufen 1 und 2 zur Anwendung. Abhängig von der jeweiligen Alarmstufe gelten Beschränkungen der Öffnungszeiten in Gastronomie und Handel. Auch für die Personenzahl bei Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum gelten Höchstgrenzen. Bei Zuwiderhandlungen werden teilweise erhebliche Bußgelder erhoben.